Etappe 8 von Linz nach Wien

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Charakteristik/Character of the tour: Von Linz aus geht es zunächst durch Industriegebiet und dann über flaches Ackerland bis zum ersten kleinen Höhepunkt Mauthausen mit Schloss und barocken Bürgerhäusern. Danach geht es über Felder bis Mitterkirchen, einer Kleinstadt mit schönem Stadtkern und einem Schloss. Ab hier nähern sich die Berge wieder der Donau und der Weg über Dornach, Grein, Persenbeug und Pöchlarn wird wieder romatisch, bis ein weiterer Höhepunkt erreicht wird: Melk mit seinem riesigen Stift./Starting at Linz you pass an industrial area and then continue along fields, until you reach the little baroque village of Mauthausen with a Castle. Next stop is Mitterkirchen. After Mitterkirchen the mountains come closer to the river and you pass the cities of Dornach, Grein, Persenbeug and Pöchlarn, until you reach another Highlight: Melk with it´s huge monastery.

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Nach Melk geht es durch die Wachau, bekannt durch kleine Orte, in denen man nicht nur den dortigen Wein, sondern besonders auch Aprikosen in jeglicher flüssigen und festen Form genießen kann. Noch einmal geht es durch Felder und Industriegebiet, bevor man Klosterneuburg und das Stift erreicht. Von hier sind es nur noch gut drei Stunden Fußweg entlang der Donau und des Donaukanals bis in die Innenstadt von Wien. Am Stephansdom ist das Ziel des Beethovenweges erreicht und am Abend wird es entsprechend in einem Beisel gefeiert../ After Melk you pass the Wachau, well-known as a famous wine Region, but also for all kinds of products made from apricots. Again a long way through fields and industrail areas, before you reach Klosterneuburg, a suburb of Vienna. From here it is only a three hours walk along the Danube river and the Danube channel to the final Destination: the Stephan´s cathedral at Vienna.

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Höhepunkte/Highlights:

Mitterkirchen, Pöchlarn, Stift Melk, Stift Klosterneuburg, Wien.

Schönste Stadt auf der Etappe: Wien

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Statistics:

Total length of trail:                             1238km (finally)                days walked/total:   8/52

length of this tour/total:            237km/ 1238km                                     hours walked/total: 50/458

achievment :                                           100%                              hight/total:        ca. 205m/9388m

countries:                            2 (Germany, Austria)

states:                                  7 (NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bavaria, Baden-Württemberg, Oberösterreich, Wien)

rivers:                                   11 (Rhine, Ahr, Mosel, Nahe, Main, Tauber, Altmühl, Danube, Regen, Isar, Inn)

Die letzte Geschichte auf dieser Etappe: (sorry, no english vefsion)

Mein Hund Clinton/my dog Clinton

Clinton verdanke ich dieses schöne Erlebnis. Als wir vor etwa zwei Jahren an der Mainmündung standen und einen Wegweiser nach Wien sahen, kam spontan diese Idee. Wir gehen gemeinsam nach Wien. Zu dieser Zeit lief Clinton noch 30 Kilometer am Tag und das entsprach in etwa auch meiner täglichen Laufleistung. So wurde der Plan schnell umgesetzt, und wir begannen unsere Wanderungen bereits in der darauf folgenden Woche, allerdings von Rüdesheim beginnend. Die Strecke war insgesamt 1038 Kilometer lang und sollte in etwa 40 Tagesetappen bewältigt werden. Zunächst lief alles perfekt, aber nach und nach musste die Wanderstrecke abgekürzt werden, da Clinton aufgrund seines Alters Probleme mit der Hüfte bekam. Schließlich musste das Projekt abgebrochen werden, als mein Hund nicht mehr lange laufen konnte. Einige Monate später verstarb Clinton und damit auch die Idee.

Bis ich einen Anruf eines Klassenkameraden erhielt, dass unser nächstes Klassentreffen in Wien stattfinden werde. Daraufhin beschloss ich, das Projekt nach über 2 Jahren wieder aufzunehmen, es bis zum Start Bonn zu verlängern und es meinem Hund zu widmen. Der Startpunkt Bonn wurde aus zwei Gründen gewählt: zum einen bin ich in Bonn zur Schule gegangen, zum anderen hat Beethoven im Alter von etwa 16 Jahren seine erste Reise von Bonn nach Wien in einer Kutsche angetreten. So war der Name meines Prjoektes klar: “ In Memory Clinton, mein persönlicher Beethovenweg“. Am 1. Mai 2015 ging es in Tagesetappen in Bonn los, ab Wertheim wurden dann Touren von 4 bis 5 Tagen geplant. Am 1. Oktober 2015 traf ich, wie verabredet, um 14 Uhr in Wien am Stephansdom ein und wurde von meinen Klassenkameraden und der Wiener Presse begrüßt.

Auf den 1237 Kilometern und  52 Wandertagen habe ich dabei oft an meinen Hund gedacht. Er kam im Alter von acht Wochen zu uns und hat uns am Anfang mit seinem Dickkopf ganz schön genervt. Es hat eine Weile gedauert, bis klar war, wer im Haus das Sagen hat. Aber bei Huskys braucht man wohl generell etwas Geduld. Wir lebten damals in Nordhessen auf dem Land, und lebten dort mit allerlei Tieren: Hühner, Hasen und Gänsen. Und da Huskys Rudeltiere sind, kamen bald noch zwei Husky- Mädchen dazu. Das Leben auf dem Land ist für Hunde wie ein Leben im Paradies: lange Ausläufe, große Freiheit und zwischendurch gab es auch Nachwuchs, sechs Husky-Welpen, eines niedlicher als das andere. Im Alter von 9 Jahren zog Clinton dann mit uns nach Wiesbaden in ein Haus ohne Garten und ohne sein ganzes Rudel anderer Tiere. Das war eine ziemliche Umstellung für ihn, der gewohnt war, den ganzen Tag im Freien zu verbringen. Dafür hatte ich als Rentner jetzt mehr Zeit für ihn, was wir beide sehr genossen haben, immerhin noch fast fünf Jahre. Ohne Clinton wäre das Projekt nie zustande gekommen und ohne meine Klassenkameraden wäre es nie beendet worden. Vielen Dank an beide und auch an alle, die mich auf meiner langen Reise begleitet und unterstützt haben.

clinton

Was macht man, wenn ein so langes und forderndes Projekt dem Ende zugeht? Man schmiedet neue Pläne und beginnt ein neues Projekt, das natürlich noch fordernder als das vorherige sein muss. Die Planungen laufen bereits, es wird wieder eine Wanderung, aber völlig anders. Das Projekt heißt „All streets of Berlin“, und ich werde ab Februar 2016 alle Straßen innerhalb des S-Bahn-Rings in Berlin mindestens  einmal zu Fuss gehen. Dabei werde ich versuchen, bei jeder Wanderung interessante Menschen als Begleiter zu finden und natürlich auch wieder über skurile und unbekannte Ereignisse entlang des Weges berichten. Also besucht mich auf meinem neuen Blog im nächsten Jahr. Ich freue mich.

 

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