Etappe 2 von Ruedesheim nach Wertheim

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Charakteristik/Character of the tour

Das ist eine gemütliche Etappe zunächst immer am Rhein entlang, über die Rosen- und Sektstadt Eltville bis zur Main-Mündung in Mainz Kastel. Eine Zwischenrast im schattigen Biergarten ist sehr zu empfehlen. Den Weg von Mainz-Kastel nach Hoechst sollte man dann besser mit der S-Bahn zurücklegen. Er führt teilweise über verkehrsreiche Straßen und an hässlichen Industrieanlagen vorbei. In Höchst dann wieder zum Schloss, dann vorbei an der beeindruckenden Skyline von Frankfurt (Mainhattan) über Offembach zum Hanauer Schloss. Jetzt geht es immer am Main entlang über Seligenstadt nach Aschaffenburg und weiter nach Wertheim. Viele schmucke Städtchen am Main laden zum Verweilen ein.

Höhepunkte/Highlights

Alter Verladekran am Rhein, Eltville, der Schiersteiner Hafen, Schloss Biebrich, Grafitti in Mainz-Kastel, die Altstadt von Hoechst, die Skyline von Frankfurt, das Hanauer Schloss, die Altstadt von Seligenstadt, der Würzburger Dom, die Altstadt von Wertheim./Old crane to load wine-barrels at the river, Eltville, the harbour of Schierstein, Castle Wiesbaden-Biebrich, Grafitti at Mainz-Kastel, downtown Hoechst, the Skyline of Frankfurt, the Castle at Hanau, downtown Seligenstadt, the church at Würzburg, downton Wertheim.

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Schönste Stadt der Etappe/most beautiful City on this tour: Seligenstadt

Halfway between Hanau and Aschaffenburg you will find a lovely place to rest with a beautifully restored down-town. Try the ice-cream near to the ferry-boat!

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Statistics

Total length of trail:                             1260km                                      days walked/total:        8/23

length of this tour/total:            181km/  396km                                 hours walked/total:  45/265

achievment :                                            31%                                        hight/total:        40m/4505m

countries:                             1 (Germany)

states:                                  5 (NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bavaria, Baden-Württemberg)

rivers:                                   5 (Rhine, Ahr, Mosel, Nahe, Main)

Die beste Geschichte auf dieser Etappe: (sorry, German only)

Immer mehr Morde in Hanau

Auf diesen Tag habe ich mich schon lange gefreut. Ein Besuch bei meiner langjährigen Bekannten Heidi Gebhardt in Hanau. Der Besuch war überfällig, denn wir haben uns seit ein paar Jahren nicht getroffen. Damals war alles noch einfacher. Heidi war Hausfrau und Mutter,  und in ihrem Stadtteil Hohe Tanne bei Hanau ging es eher ruhiger zu. Seit ein paar Jahren aber wird dort regelmäßig gemordet und man traut sich dort nur noch hin, weil hier auch Tante Frieda lebt. Tante Frieda nimmt der Polizei nämlich einen Haufen Arbeit ab und klärt regelmäßig jeden Mord auf. Aber der Reihe nach. Wer ist Tante Frieda und wer Heidi Gebhardt?

Also: Heidi ist die Mutter oder besser gesagt die Erfinderin der Tante Frieda. Vor ein paar Jahren, als die Kinder flügge waren und Haus und Garten für einen kreativem Menschen wenig Entfaltung boten, beschloss sie, einen Roman zu schreiben. So entstand ein erster Krimi, in dem Tante Frieda in der Hohen Tanne einen Mord aufklärt. Das macht sie aber nur nebenbei, denn außerdem kocht sie auch noch gerne regional und gesund. Und wer endlich einmal wissen möchte, wie Grüne Soße wirklich gemacht wird, der ist bei ihr genau richtig. Als Heidi ihr erstes Buch fertiggestellt hatte, beschloss sie, dieses im Eigenverlag herauszugeben und selbst zu vermarkten. Ihre Tochter konnte für die Gestaltung des Titelbildes gewonnen werden. Viele regionale Buchhandlungen unterstützten Heidi bei der Vermarktung und so war die erste Auflage binnen drei Wochen restlos ausverkauft. Heidi kam mit dem Nachdruck kaum noch nach und die ganze Familie war in den Versand eingespannt.

Das Leben wurde nun anstrengend. Örtliche Buchhandlungen wurden aufgesucht, Lesungen veranstaltet. Und es geschehen noch Wunder. Nach einer Weile wurde der Ullstein Verlag auf sie aufmerksam und wollte umgehend einen neuen Titel mit ihr machen. So kam es, dass kurze Zeit später Tante Frieda bereits wieder über eine Leiche stolperte, diesmal auf dem nahe gelegenen Golfplatz. Und natürlich klärt sie das wieder mit Augenzwinkern auf und verrät auch neue hessische Rezepte.

Heidi ist jetzt fast ausgebucht und immer im Stress. Fernsehen, Zeitungen, Lesungen, Marketing und natürlich erwartet der Verlag auch bald wieder eine neue Geschichte. Da gibt es Termine, Termine, Termine.

Heidi, vielen lieben Dank, dass Du dennoch für mich Zeit hattest. Und für meine Freunde eine dringende Empfehlung: Tante Frieda lesen. Für den Urlaub wärmstens zu empfehlen!

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Etappe 1 von Bonn nach Ruedesheim

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Charakteristik/Character of the tour

Zunächst geht es gemächlich am Rhein entlang bis zum Jugendstilbahnhof Rolandseck mit Blick auf das Siebengebirge. Danach beginnt der Rheinburgenweg mit traumhaften Blicken auf das Rheintal. Ab Namedy führt der Weg durch die Vulkaneifel über Winningen an der Mosel und Koblenz. Von dort geht es dann wieder bergauf und bergab am Rhein entlang bis Bingen. Für diese letzte Strecke sind feste Wanderschuhe unbedingt zu empfehlen. Für Wagemutige gibt es sogar zwei alpine Kletterabschnitte.

The trip starts easyly from Bonn to the Art Deko trainstation of Rolandseck along the river Rhine with scenic views to the Seven Hills. At this Point the „Rheinburgenweg“ starts, a 200km long trail along the river Rhine, also passing a vulcano rock area, the river Mosel, then back to Koblenz at the river Rhine to continue to Bingen along the river. The last part, beginning at Koblenz, requires good walking shoes, as the way is very steep. Two times you can even choose an extreme  alpine walkway.

Höhepunkte/Highlights:

Startschuss in Bonn, begleitet vom Bonner Generalanzeiger, Beethovenweg in Bonn, Besuch des Beethovenhauses, Beethovenkonzert in der barocken  Namen Jesu Kirche. Jugendstilbahnhof Rolandseck, Apollinariskirche Remagen, Blick auf die Burgen im Rheintal./Start in Bonn, reported by „Bonner Generalanzeiger“, Beethoven-trail in Bonn (ask Tourist-Office for a plan),visit of Beethoven´s birthplace, Beethoven concert at „Namen Jesu“-church in Bonn. Art-deco railway Station at Rolandseck, Appolinaris church at Remagen, view on the Rhine-valley and it´s many Castles. 

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Schönste Stadt der Etappe/most beautiful city on this part: Bonn!!!, sorry to say, but most of the cities at the river Rhine need reatauration. They look ugly and destroyed.  But the view on the river is outstanding.

Statistics

Total length of trail:                             1260km                                      days walked/total:        15/15

length of this tour/total:            215km/  215km                                 hours walked/total:  220/220

achievment :                                            17%                                        hight/total:        4665m/4665m

countries:                             1 (Germany)

states:                                  2 (NRW, Rheinland-Pfalz)

rivers:                                   4 (Rhine, Ahr, Mosel, Nahe)

Die beste Geschichte auf dieser Etappe: (sorry, German only)

Wie das Beethovendenkmal in Bonn entstand – filmreif!

Was kaum noch jemand für möglich gehalten hatte: am 12.August 1845 wurde das Beethovendenkmal in Bonn unter den Augen des Kaisers Friedrich Wilhelm IV, der englischen Königin Victoria nebst Gemahl, sowie den bedeutendsten Musikern dieser Epoche tatsächlich eingeweiht. Die Entstehungsgeschichte ist ein Epos, gemixt aus Genialität und Unvermögen, Intrigen und Eifersüchteleien, Besserwisserei und Selbstsucht. Aber gehen wir auf Anfang zurück.

Am 17. Dezember 1835 gründete sich zum 65. Geburtstag Beethovens der „Bonner Verein für Beethovens Monument“. Warum? Die Stadt Bonn hatte für einen ihrer größten Söhne kein Geld übrig und so versuchte man, wie auch heute, das Projekt durch private Investoren zu finanzieren. Schon früh konnte man Robert Schumann für den Plan gewinnen. In der von ihm herausgegebenen Musikzeitschrift wurde ein Spendenaufruf veröffentlicht. Leider mit mäßigem Erfolg. Schumann selbst träumte von einem Standbild, so groß, dass man es von den vorbeibeiziehenden Schiffen aus sehen sollte. Ein Vorhaben, dass wegen der damaligen Bebauung rund um den Münsterplatz aussichtslos war. Ein Bauantrag beim König Friedrich Wilhelm III. scheiterte. Zu jener Zeit war der öffentliche Raum für erfolgreiche Feldherren oder Fürsten vorbehalten.

Die Gründungsmitglieder verlies das Interesse und ein damaliger Chronist (Henry F. Chorley) beschrieb seinen britischen Landsleuten die Situation wie folgt:

„So traten sie zur Eröffnung einer Subskription zusammen, man plante, hielt Reden, ließ die Gläser klingen und sang – in der Sache selbst aber geringe Fortschritte machend. Dann ließ man die Sache einschlummern nach deutschem Brauch. Denn der Enthusiasmus dieses vielseitigen, vielfarbigen, vielvölkerigen Landes liebt bewegte Feste. Es ist fähig zu ebben, stille zu stehen, einzutrocknen, sobald sich der Selbstillustration des Witzes eine noch anziehendere Gelegenheit bitet, um von neuem – zu planen, zu reden, anzustoßen und zu singen.“

Die Sache nahm erst wieder Schwung auf, als Schumann Franz List für die Idee gewinnen konnte. Der war nicht nur begeistert, sondern steuerte auch gleich eine beträchtliche Summe zu dem Projekt bei und kannte auch einen italienischen Bildhauer, der das Monument in Marmor erstellen konnte.

Da war die Begeisterung riesengroß – über das fehlende Geld zur Realisierung, nicht aber über den Italiener.Unter den rechtschaffenen Patrioten im Komitee stand unumstößlich fest, dass nur ein deutscher Bildhauer gut genug war, das Konterfei Beethovens zu fertigen. Schließlich gab es zu dieser Zeit ja genügend renommierte deutsche Künstler.

Um nun dennoch zu dem ersehnten Geld zu kommen, griff man zu einem Kniff. Man teilte List mit, dass im rauen Klima des Rheinlandes eine Marmorstatue nicht lange halten werde und daher Eisen oder Bronze das geeignete Material wäre, was zudem auch preiswerter sei. Und für dieses Material wären die deutschen Bildhauer einfach die bessere Wahl. Im übrigen habe der neue König Friedrich Wilhelm IV eine Baugenehmigung erteilt unter der Auflage, dass die Statue aus Eisen oder Bronze hergestellt werden müsse.

List willigte schließlich ein, weil ihm einzig und allein daran lag, dass Beethoven endlich zu seiner Ehrung kommen sollte. Inzwischen war auch das restliche Bargeld zusammen (insgesamt 13.000 Thaler) und es konnte mit der Auswahl des Bildhauers begonnen werden. Hierbei entwickelte sich abermals viel Streit, da den einen die Entwürfe zu pathetisch und den anderen nicht pathetisch genug erschienen. Letztendlich erhielt der Entwurf von Ernst Hähnel den Zuschlag. Dieser beauftragte den Nürnberger Erzgießer Daniel Burgschmit mit der Realisierung.

Franz List wollte mit der Enthüllung des Denkmals ein großes Musikfest zu Ehren Beethovens verbinden, zu dem die berühmtesten Künstler Europas eingeladen werden sollten. Er wandte sich an den Oberbürgermeister von Bonn wegen der Finanzierung, stieß aber auf Ablehnung. Die benötigte Summe, hauptsächlich für den Bau einer riesigen Festhalle, wurde dann durch eine Reihe von Benefizkonzerten erwirtschaftet.  Schließlich waren alle Künstler beauftragt, die Halle fertiggestellt und das Fest konnte beginnen.

Der Ruf des Festes hatte sich in Windeseile über ganz Europa verbreitet und so strömten Massen von Touristen in die kleine Stadt und suchten Herberge und Speise. Dies trieb die Preise in Hotels und Gaststätten in schwindelerregende Höhen, die Stadt war dem Ansturm nicht gewachsen.

Endlich war es soweit, am 12. August um 10:30 Uhr zog sich ein nicht enden wollender Festzug durch die Straßen von Bonn zum Münsterplatz. Die königlichen Herrschaften hatten bereits auf dem  Ehrenbalkon Platz genommen, warteten aber noch auf die Ankunft der „Herrschaften vom Schloss Brühl“. Diese hatten beschlossen, mit dem Schiff anzureisen, um die volle Aufmerksamkeit auf sich zu richten. Nach langem Warten tönte ein Signal, welches die Ankunft des Dampfschiffes ankündigte und Minuten später nahmen die Herrschaften ebenfalls auf dem Balkon Platz.

Nach einer kurzen Ansprache und einer Gewehrsalve wurde dann das Denkmal enthüllt. Alle Anwesenden jubelten, Franz List ging als erster auf das Denkmal zu und der Chronist schreibt dazu: „Nie sah ich einen Ausdruck auf einem Antlitz so edel und so hoheitsvoll strahlend wie auf diesem.“ Während Franz List direkt   vor dem Meister stand, war es den königlichen Herrschaften durch unglückliche Positionierung nur vergönnt, den Rücken Beethovens zu betrachten.

Aber das blieb nicht das einzige Missgeschick an diesen Tagen. Die mit der Organisation des Festes beauftragten Personen waren mit den Fragen des Protokolls total überfordert. So wurden wichtige Persönlichkeiten nicht eingeladen, unwichtige aber doch. Viele der Eingeladenen sagten aus diesem Grunde dann ab. Die aus aller Welt herbeigerufenen Musiker verfielen in einen unsäglichen Streit darüber, wie Beethovens Werke richtig zu interpretieren seien. Am Ende half nur die Autorität von Franz List, das größte Chaos zu vermeiden. Schließlich erfuhr der Kurfürst von Brühl, dass die größten Musiker Europas in Bonn weilten und lud die Besten von Ihnen kurzer Hand in sein Schloss ein. Die fehlten nun bei den Konzerten in Bonn. Und die nicht Eingeladenen waren so beleidigt, dass sie auch keine Lust mehr hatten zu spielen. Auch hier war es wieder List, der am Ende rettete, was noch zu retten war. Und letztendlich kam es noch zu einem ersten würdigen Beethovenfest in Bonn, das von da an  immer wiederholt wurde. Dieses sollte durch eine neue Komposition von Franz List gekrönt werden, zu dem der preußische König seine Teilnahme mehr oder weniger  zugesagt hatte. Am Tag der Aufführung wartete man auf ihn allerdings über Stunden vergeblich. Schließlich beschloss List, das Werk ohne den König aufzuführen. Wie ein Chronist schrieb, geschah dies bei allen Musikern mit großer Lustlosigkeit. Im gleichen Augenblick, als List das Werk beendete und den Taktstock senkte, erschien der König mit großer Begleitung. Offensichtlich hatte er sich etwas mehr Zeit für sein Frühstück gegönnt. List erhob den Taktstock und ließ sein Werk noch einmal erklingen.  Dieses Mal mit großer Begeisterung und so, als ob es sich dabei um ein gänzlich anderes Stück handelte.

Das Beethovendenkmal steht seit seiner Enthüllung immer am selben Platz – mit einer Ausnahme. Als unter dem Münsterplatz eine Tiefgarage gebaut wurde, musste es umgesetzt werden. Aber bei seiner Rückkehr gab es wieder eine Feier, wieder im Beisein der englischen Königin!

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1.7.2015 von Rüdesheim nach Frankfurt-Höchst in 2 Etappen

Heute morgen ging es zunächst von Wiesbaden nach Rüdesheim, immer am Rhein entlang an einem wunderschönen heißen Tag. Deshalb bin ich schon um 6:30 Uhr aufgebrochen, zunächst zum Biebricher Schloss, am Schiersteiner Hafen entlang und dann weiter über die Rosen- und Sektstadt Eltville zum Bahnhof Rüdesheim. Heute mit dem Fahrrad, da ich die Strecke schon mit Clinton gelaufen bin, aber keine Fotos gemacht habe. Das hole ich heute nach. Streckenlänge: 30km, Dauer 2 1/4 h mit dem Rad, ca. 7 h zu Fuss.

Today I made 2 segments by bycicle, because my dog clinton and I did this already before. This trip is for documentation purpose only.In the morning I made Wiesbaden to Rüdesheim on a hot sunny summer morning. Todays tour Dates: length: 30km, Duration by byke: 2 1/4 h, on foot about 7h.

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In diesem Haus in Wiesbaden-Biebrich komponierte Richard Wagner die Oper  Die Meistersinger von Nürnberg

At this place Richard Wagner composed the opera „Die Meistersinger von Nürnberg“

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Und jetzt geht´s weiter am Rhein entlang nach Schierstein mit seinen wunderschönen Alleen und bekannt wegen der dort nistenden Störche. Next stop is Schierstein with it´s beautiful tree alleys and well-knonn for the stork birds.

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Weiter nach Eltville, vorbei an einem Wein-Verladekran aus dem Jahr 1745 nach Rüdesheim

Next stop is Eltville, then the old crane to load wine Barrels on ships, dated 1745 and finally Ruedesheim.

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Am Nachmittag mit dem Zug nach Höchst und dann mit dem Rad nach Wiesbaden. Das ist der bisher schrecklichste Abschnitt der Tour. Hatte ich nicht so in Erinnerung, aber damals war das Wetter auch schlechter. Der Weg geht mehr als die Hälfte nicht am Main entlang, sondern führt über teilweise stark befahrenen Straßen, da man die hässlichen Industriebauten am Main umfahren muss. Industriepark – ich glaube, das war mal das Unwort des Jahres. Der Rest des Weges hat fast keinen Schatten und ist daher für heiße Tage total ungeeignet. Am Schluss gab es ein Wiedersehen mit der Stelle, wo alles begann, verbunden mit leichtem Frust. Auch da hat mich die Erinnerung getrogen. Von hier sind es leider nicht 860, sondern über 1000 km bis Wien. Also gut, muss ich noch 8 Tage länger laufen. Am Schluss noch eine kühle Erfrischung in einer der schönsten Biergärten in Mainz-Kastel. Tourdaten: Länge 35km, Dauer mit dem Rad 2/14h, zu Fuß geschätzt ca. 8h.

At Rüdesheim I took the train to Höchst and continued the bike-trip back to Wiesbaden. The area was not so beauiful, therefore only a few photos Finally I passed by the corner, where everything started. Unfortunately my memory was not correct. The distance from here to Vieanna is more then 1000km and not 860 km, as I remembered. I.e 8 more days to walk.

Tourdates of this Segment: 35km lenth, Duration by bike 2 1/4 hours, on foot estimated 8h .

Zunächst mal Indianer am Fluss, die Wigwams waren aber geschlossen. Die Erwachsen spielen wohlnur am Wochenende. Beim letzten Mal wurden Clinton und ich herzlich begrüßt./Look at the Wigwams at the river Main. Today no Actions, the adults play Indians onlx on Weekends. Last time my dog Clinton and I were welcomed.

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Und als Sahnehäubchen für heute noch einige Graffitis aus dem Fußgängertunnel in Mainz-Kastel.

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16.6.2015 von Namedy nach Bassenheim

Heute die letzten Höhenmeter für einige Zeit. Die Tour beginnt, wie immer bergauf, um danach auf etwa 200m Höhe durch die Vulkaneifel zu führen. Heute geht es überwiegend durch Felder, die an die Toskana erinnern. Und es gibt einen Höhepunkt zu verzeichnen: der erste Tour-abschnitt  von Bonn nach Bingen ist geschafft. Insgesamt wurden 218km und 5311 Höhenmetern in 63,25 Stunden geschafft. Heutige Tourdaten: Länge: 20,4 km, 492 Höhenmeter, Dauer: 6 h.

Todays tour was the last one to finish the trip between Bonn and Bingen. So far I walked 218 km, climbed up 5311m and a total of 63,25 hours. Todays dates are: length. 20,4km, hight 492m, Duration 6h.

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Die nächste Etappe geht von Rüdesheim/Rhein  bis Werthem am Main. Da ich diese Strecke bereits mit Clinton gelaufen bin, aber keine Fotos habe, mache ich die Strecke noch einmal mit dem Fahrrad und berichte über die Highlights.

Next tour goes from Rüdesheim/Rhine to Wertheim /Main. As I walked this tour already with my dog, but have no photos, I will repeat it by bycicle and report the Highlights.

11.6.2015 Von Sinzig nach Namedy

Heute mal nicht über den Rheinburgenweg, sondern am Rhein entlang bis Bad Breisig und dann durch die Felder zum Schloss Namedy. Es war einfach zu heiß für eine Höhenwanderung. Tagesdaten: Länge: ca 16km, Höhenmeter null, Dauer 3h45m.

Too hot for a mountain-trip today. Alternate route at the river Rhine, passing Bad Breisig and continuing to Castle Namedy. Todays Dates: Length: 16km, hight.zero, duration 3h45m.P1010513P1010512P1010511P1010510P1010509P1010506

Von Remagen nach Sinzig

Heute wegen der Hitze nur eine kurze Wanderung.Natürlich ging es, wie immer am Rhein, zunächst steil bergan mit einem letzten Blick auf die Apollinariskirche und den den Rhein.

Todays Trial was short due to extreme heat. Of course the way went up with a last view to Apollinaris Church and the river Rhine valley.

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Danach durch dichten schattigen und kühlen Wald bis nach Bad Bodendorf mit schönen Fachwerkhäusern.

After that the way continues in a cool shadow forest towards Bad Bodendorf.

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In Bad Bodendorf wird am Soldatenfriedhof die Ahr überquert. Das Ahrtal ist berühmt für seinen Rotwein.

At Bad Bodendorf I passed the soldier`s cementary and crossed the river Ahr. The Ahr valley is well-known for exellent red wine.

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Und dann ist auch schon Sinzig erreicht mit seiner schönen Kirche und den alten Häusern.

The final Destination for today is Sinzig with a beautiful church and many old houses.

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Tourdaten: Länge, lenght: 8,5 km, Höhe/height: 150m, Dauer, duration: 2 h.

Der Startschuss/ 2. Tag von Bonn nach Rolandseck

Um 11 Uhr ging es heute los ,immer am Rhein entlang bis zum Ziel. Zwischendurch wurde ein paar Mal gerastet und die schöne Aussicht genossen. Villa Hammerschmidt, Bundeshaus, durch die Rheinaue mit dem Blick auf das Siebengebirge .Bonn ist um seine wunderschöne Uferpromenade wirklich zu beneiden. Wer noch am Abend blieb, wurde mit Rhein in Flammen belohnt. Tourdaten: etwa 15km, ca . 4h, keine Höhenmeter.

Starttime was at 11 o´clock. We went along the river Rhine towards our final destination. Bonn has one of the most beautiful promenades along the river. People, who stayed overnight, could enjoy the nightly fireworks. Tourdates: 15 km, 4hours, no hight.

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Das Bonner „Bröckemännche“ zeigt seinen nackten Po zu anderen Rheinseite/The „Bröckemännche Shows his naked a.. to the opposite side of the river Rhine.

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Nach der Hälfte des Weges verabschieden wir uns von Margret, Bernhard und Dieter. Half the way we say good-

bye to Margret, Bernhard and Dieter.

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An der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

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Kurz vor dem Ziel stehen zwei riesige Doppelbetten auf der Rheinwiese. Den Schlüssel zum Aufklappen und ein Moskitonetz erhält man im Museum Arp in Rolandseck. Gute Nachtruhe mit Blick auf den Rhein./ If you want to sleep outdoors with a view to the river, you can get the key to unlock these  two kingsiize beds and also a mosquito-net  at the Arp_museum in Rolandseck.

20150502_155824Warten auf den Zug nach/waiting for the Train back to Bonn

Und am Abend Rhein in Flammen/Fireworks at night

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Vielen Dank, liebe Freunde. Ich hoffe, dass wir uns alle auf meiner Tour wieder begegnen. Es waren zwei wunderschöne Tage.